Nichts ist schlimmer, als sein sehnlichst
erwartetes Kind wieder zu verlieren.


Die Erde hört auf, sich zu drehen.
Nichts wird wieder so, wie es einmal war...


...und doch - das Leben geht weiter,
so unvorstellbar,
wie das im Moment auch scheinen mag.


Die Trauer ist grenzenlos.
Trauer ist auch ein Ausdruck der Liebe,
denn ohne für unser Kind Liebe zu empfinden,
würden wir nicht trauern.


Trauer ist wichtig.
Sehr wichtig.
Keiner muss sich nach vier Wochen sagen lassen

"Jetzt ist es aber gut!"

Es wird nie wieder gut,
es wird nur langsam besser - irgendwann.


Irgendwann bleibt die Erinnerung.
Der Schmerz wird leichter.
Irgendwann...


Trauer ist Prozessarbeit



Trauer will gelebt werden. Das sind nicht nur Tränen, sondern auch Schmerz und Wut, Angst und Verzweiflung, oft Resignation.

Trauer muss in Bewegung bleiben, es geht vorwärts, manchmal wieder einige Schritte zurück. Trauer will ausgesprochen werden, schweigend treten wir auf der Stelle. Trauer darf gezeigt werden, sie zu verstecken, wirft uns nur zurück.

Die Trauer verändert sich und damit auch uns.

Wir haben ein Recht auf unsere Trauer, denn es ist ein Heilprozess, den wir brauchen, um das Trauma zu überwinden.


Manchmal schafft man das nicht alleine

und das muss man auch nicht!

Trauer kann einsam machen, wenn niemand einen verstehen will.
Die Worte anderer verletzen nur, doch Schweigen tut genauso weh.

Wir verlaufen uns in der Trauer.
Wir fangen an, in unserer eigenen Welt zu leben und verlieren uns selber dabei aus den Augen.

Trauer ist eine tiefe Verletzung der Seele
und deshalb sollte sich keiner scheuen,
hier kompetente Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Wir begleiten im Trauerprozess,
arbeiten mit der Trauer.
Trauer nach dem Verlust eines Kindes,
unabhängig vom Zeitpunkt der Schwangerschaft.

Trauer im Kinderwunsch,
wenn das Loslassen schwerfällt,
um einem weiteren Kind
den Raum im Leben zu geben.